
Die Nachkontrolle beim NÖ Landschaftsfonds (Bericht 1/2026) ergab, dass der Fonds zwölf von 13 Empfehlungen aus dem Vorbericht umsetzte. Das entsprach einem Umsetzungsgrad von 92,3 Prozent. Offen blieb lediglich die Empfehlung, eine automatische Verständigung über Gewinnungsstätte einzurichten.
Auch die Verwaltungskosten von rund einer Million Euro trug nicht der Fonds, wie angeregt, sondern weiterhin das Land NÖ aus allgemeinen Deckungsmitteln.
Die Umsetzung der Empfehlungen verbesserte die Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit der Förderungen aus dem NÖ Landschaftsfonds. Die Förderungen wurden nun mit messbaren Zielwerten für die damit bezweckten Leistungen und Wirkungen vergeben.
Im Rechnungsjahr 2024 verzeichnete der Fonds Erträge von 7,64 Millionen Euro und Aufwendungen von 8,60 Millionen Euro sowie liquide Mittel von 9,61 Millionen Euro und Rückstellungen von 15,29 Millionen Euro. Das negative Nettovermögen belief sich auf 5,68 Millionen Euro.
Der NÖ Landtag nahm den Bericht am 19. Februar 2026 im Rechnungshof-Ausschuss und am 26. Februar 2026 im Plenum einstimmig zur Kenntnis.

