Prüfberichte

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6 2019Zusammenfassung

Der NÖ landwirtschaftliche Förderungsfonds wies im Rechnungsjahr 2017 eine Bilanzsumme von rund 28,73 Millionen Euro aus. Davon entfielen 22,17 Millionen Euro auf Darlehen, für die das Land NÖ als Bürge und Zahler aufkam.
Der Fonds finanzierte sich ausschließlich aus Landesbeiträgen, die es ihm ermöglichten, positiv zu bilanzieren und mit Ende 2017 frei verfügbare Mittel von 4,68 Millionen Euro aufzubauen. Unterdessen musste die Liquidität der Landesgebarung über kurzfristig aufgenommene Mittel (Barvorlagen) finanziert werden, was Kosten verursachte.
Im Jahr 2017 belief sich der Landesbeitrag auf 3,85 Millionen Euro, wovon 2,38 Millionen Euro für die Rückzahlung des aushaftenden Darlehens verwendet wurde. Die Förderungsmaßnahmen in Höhe von 1,62 Millionen Euro wurden aus dem Restbetrag sowie aus einer Auflösung einer Rückstellung in Höhe von 0,2 Millionen Euro bedeckt. Die Förderungen bestanden aus Zuschüssen und wurden von der Abteilung Landwirtschaftsförderung LF3 oder von anderen Stellen abgewickelt.

5 2019Zusammenfassung

Die Nachkontrolle zum Bericht 9/2015 „NÖ Klimafonds“ (Vorbericht) ergab, dass von acht Empfehlungen aus diesem Bericht fünf ganz bzw. großteils und drei teilweise umgesetzt wurden. Die Abteilung Umwelt und Energiewirtschaft RU3, die den Fonds verwaltete, entsprach den Empfehlungen damit insgesamt zu rund 81 Prozent.

7 2019Zusammenfassung

Die Nachkontrolle zum Bericht 3/2017 „Ausstattung der Gruppe Raumordnung, Umwelt und Verkehr mit Informations- und Kommunikationstechnologie“ (Vorbericht) ergab, dass von vier Empfehlungen aus diesem Bericht drei ganz bzw. großteils und eine teilweise umgesetzt wurden. Die Gruppe entsprach den Empfehlungen aus dem Vorbericht damit insgesamt zu rund 88 Prozent.

Weniger Betreuungs- und Wartungsaufwand

Die Gruppe Raumordnung, Umwelt und Verkehr RU konnte die Anzahl der Personal Computer und Notebooks um 19 und die der Drucker um zehn Geräte senken. Damit entfielen neben den Sachkosten vor allem der Betreuungs- und Wartungsaufwand für die überzähligen Geräte, welche an die Stabstelle Landesamtsdirektion-Informationstechnologie LAD1-IT zurückgingen (Ergebnisse 1 und 3).

8 2019Zusammenfassung

Das Landesklinikum Melk verfügte im Jahr 2018 über 142 Betten und rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (rund 317 Vollzeitkräfte), die rund 8.510 stationäre und 30.176 ambulante Patienten (Fälle) versorgten. Im Jahr 2017 wurden bei gleicher Bettenanzahl und beinahe gleichem Personalstand (rund 318 Vollzeitkräfte), rund 8.750 stationäre und 29.150 ambulante Patienten (Fälle) versorgt.
Im Jahr 2018 sank der Abgang dieser Standardkrankenanstalt der Versorgungsregion Mostviertel auf 2,80 Millionen Euro bei einem Gesamtaufwand von 35,40 Millionen Euro. Der Anteil des Personalaufwands erhöhte sich dabei auf rund 71 Prozent.
Im Jahr 2017 betrug der Abgang noch rund vier Millionen Euro, bei einem Gesamtaufwand von 35,20 Millionen Euro. Davon entfielen 69 Prozent auf den Personalaufwand.
Die Standortgarantie des Landes NÖ sicherte den Betrieb eines Allgemeinen Krankenhauses in Melk.

9 2019Zusammenfassung

Die Nachkontrolle zum Bericht 5/2016 „NÖ Landesberufsschule Langenlois“ (Vorbericht) ergab, dass von 15 Empfehlungen aus diesem Bericht elf ganz bzw. großteils, zwei teilweise und zwei nicht umgesetzt wurden.
Die NÖ Landesregierung, die Abteilung Schulen K4, der Gewerbliche Berufsschulrat und die NÖ Landesberufsschule Langenlois entsprachen den Empfehlungen aus dem Vorbericht damit insgesamt zu 80 Prozent. Sie konnten damit organisatorische und finanzielle Verbesserungen erreichen.
Die Neuordnung des Landesberufsschulwesens sowie ein besserer Deckungsgrad der NÖ Landesberufsschulen von rund 56 Prozent im Jahr 2018 beanspruchten allein in diesem Jahr um 3,4 Millionen Euro weniger allgemeine Deckungsmittel aus dem Landesbudget. Die Anhebung des seit 1971 unveränderten Beitrags für Lern- und Arbeitsmittel erfolgte nicht, womit den Schulen jährlich mögliche Einnahmen von rund 400.000.00 Euro entgingen (Ergebnis 11).
Die nicht mehr benötigte Rücklage aus Werbeeinnahmen wurde abgeschrieben und der Teilabschnitt aufgelassen (Ergebnis 12).
Noch nicht vollständig umgesetzt waren die einheitlichen Vorgaben für Stellenbeschreibungen und die jährlichen Erfahrungsaustausche des Verwaltungspersonals (Ergebnisse 9 und 13).

Therapiesitzung in einer TagesrehaZusammenfassung

Die Nachkontrolle zum Bericht 8/2016 „Auslastung der NÖ Pflege- und Betreuungszentren im Kontext mit der 24-Stunden-Betreuung“ ergab, dass von sechs Empfehlungen aus diesem Bericht (Vorbericht) vier ganz und zwei teilweise umgesetzt wurden. Das entsprach einem Umsetzungsgrad von rund 83 Prozent.

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Europäisches Qulifitätszertifikat
Der CAF (Common Assessment Framework) ist das für den öffentlichen Sektor entwickelte Qualitätsbewertungs - und Qualtätsmanagementsystem der Euopäischen Union.