Aufgaben/Ziele

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Aufgabe des Landesrechnungshofes ist die ständige Kontrolle der Finanzgebarung der Landesverwaltung auf Richtigkeit, Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. Unter dem Begriff der Gebarung ist jedes Verhalten zu verstehen, das finanzielle Auswirkungen hat.

Die Prüfungstätigkeit des Landesrechnungshofes umfasst ein Gebarungsvolumen von über sieben Milliarden Euro und die Tätigkeit von rund 38.000 Landesbediensteten. Überprüft werden dabei Verwaltungen, Unternehmungen, Anstalten, Fonds und Stiftungen des Landes. Dazu zählen zum Beispiel 21 Bezirkshauptmannschaften, 19 Landeskliniken an 27 Standorten, 46 Berufs-, Fach- bzw. Sonderschulen, 9 Jugendheime sowie 48 Pensionisten- und Pflegeheime. Kontrolliert werden auch Beteiligungen, Förderungen und Haftungen.  

Der Landesrechnungshof greift dabei – als unabhängiges Kontrollorgan des Landtages – nicht in die Verwaltung oder Führung der überprüften Stellen ein. Er prüft möglichst zeitnah, jedoch nicht begleitend.

Die Überprüfungen beurteilen wie öffentliche Gelder eingesetzt wurden. Die Berichte enthalten Vorschläge für Einsparungen und Verbesserungen, werden im Landtag behandelt und im Internet veröffentlicht.

Das wichtigste Ziel des Landesrechnungshofes ist somit die richtige sowie die wirtschaftliche und zweckmäßige Verwendung der Finanzmittel des Landes.

Die Berichte bieten eine sachliche Grundlage für Entscheidungen der Politik, der Verwaltung und der Unternehmungen des Landes. Damit unterstützt der Landesrechnungshof die Gesetzgebung sowie die Budget- und Kontrollhoheit des Landtages. Kontrolle ist nicht Selbstzweck, sondern dient dazu, Einsparungen und Verbesserungen zu bewirken.